Familiengeschichte Jagdschloss Kühtai
Die Geschichte des Jagdschloss Kühtai ist eng verbunden mit der Linie der
Habsburger als auch durch die Heirat der Kaiserenkelin Hedwig (1896 - 1970) mit
dem Geschlecht der Grafen zu Stolberg-Stolberg.
Dieses geht auf den „Dichterfürst“ Friedrich Leopold (1750 -
1819) zurück, der wie sein Bruder Christian (1748 - 1821) Mitglied des Hainbundes
in Göttingen war und zusammen mit Goethe die Schweiz-Reise unternahm.
Die Freundschaft mit Goethe löste sich als Friedrich Leopold 1800 zum katholischen
Glauben übertrat. Enge Beziehungen gab es in dieser Zeit zu Klopstock, M.
Claudius und Herder.
1893 kaufte Kaiser Franz Josef das Urbar in Kühtai und vererbte es seiner
Tochter Marie-Valerie (1868 - 1924). Diese schenkte ihrerseits 1917 Kühtai
als Hochzeitsgeschenk an ihre Tochter Hedwig, die den Grafen Bernhard zu Stolberg-Stolberg
(1881 - 1952) heiratete.
1952 revitalisierte Karl Graf zu Stolberg-Stolberg - der Urenkel des Kaisers
und Elisabeth (Sissi) - die fürstliche Jagdresidenz und gestaltete sie zum
heutigen „Jagdschloss Kühtai“ um.
|
|

|
|